Bei der Auswahl der Werke für sein Abschiedskonzert hat sich Johannes Götz für welche entschieden, die ihn lebenslang begeistert haben und doch immer wieder neu sind: Bachs "Passacaglia" als Monument der Variationskunst, Messiaens "Vogelgesänge" als Ausdruck der Natur, die im Schwarzwald sofort vor der Kirchentüre beginnt. Auch das Unspielbare wird eine Rolle spielen; Ligetis "Couleè" erachtet Götz als für einen Menschen nicht spielbar, wenn die Fluidität und Oszillation der Partitur eingelöst werden soll. Hier hilft der Computer - ganz ohne KI. Da ihm Improvisation immer sehr wichtig war, improvisiert er in diesem Konzert zu einem seiner Lieblingstexte: Hebels "Vergänglichkeit".
Sein Dank gilt allen Menschen, die mit ihm musiziert und ihm zugehört haben. Die Bach-Kantate "Was Gott tut, das ist wohlgetan" rundet das Konzert ab.
Mitwirkende:
Siri Thornhill, Sopran
Theresa Bertrand, Alt
Wei-Chieh Tai, Tenor
Clemens Morgenthaler, Bass
Orchester aus Weggefährt/innen
Sandhya Haswani mit Leonie Huber, Rezitation
Michael Kiedaisch, Percussion
Johannes Götz, Leitung und Orgel
Karten zu 18€ (erm. 12€) an den bekannten BZ-Vorverkaufsstellen oder über www.reservixx.de oder www.barockkirche-st-peter.de oder an der Abendkasse ab 16 Uhr.

Bezirkskantor Johannes Götz verabschiedet sich in den Ruhestand.