Herzlich Willkommen im Kath. Kindergarten St. Raphael, Titisee

 

„Die Art, wie wir mit Kindern sprechen, wird zu ihrer inneren Stimme.“

 Peggy O´Mara
 

Unsere Kita

Herzlich willkommen in unserem Kindergarten –einem Ort, an dem sich Kinder geborgen fühlen und die Welt entdecken dürfen. Unsere kleine, familiäre Einrichtung umfasst drei Gruppen mit insgesamt 48 Betreuungsplätzen. Wir begleiten Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren – liebevoll und individuell, von den Jüngsten bis zu den Vorschulkindern.
 
Besonders schön ist unsere ruhige und naturnahe Lage: Wald und See befinden sich direkt in unserer Umgebung und laden zu gemeinsamen Entdeckungen ein. Gleichzeitig liegt die Grundschule in unmittelbarer Nähe, sodass wir die Kinder auch beim Übergang in den nächsten Lebensabschnitt gut begleiten können.
 
  

Kindergarten 3-6 Jahre:
2 Kindergartengruppen: Käfer- und Sonnengruppe (3-6 Jahre) je 19 Kinder pro Gruppe.
Kleinkindgruppe 1-3 Jahre:
1 Kleinkindgruppe: Mäusegruppe (1-3 Jahre) 10 Kinder   
 
Wir haben die Betreuungsform der verlängerten Öffnungszeiten.
Diese sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr- 14.30 Uhr.
  

  

Anmeldung
 
Um ihr Kind in unserem Kindergarten anzumelden gehen Sie bitte auf die Seite: https://portal.little-bird.de/Suche/Titisee-Neustadt
und senden uns dort eine Betreuungsanfrage. 
 
Eingewöhnung
 
Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Münchner Eingewöhnungsmodell. Hier steht die Individualität jedes Kindes im Vordergrund und somit kann die Eingewöhnungszeit stark variieren. Es sollten jedoch mind. 4 Wochen für die Eingewöhnung eingeplant werden.
  

Unsere Ferien und Schließtage variieren zwischen 30-34 Tagen im Jahr.
Wir haben jedes Jahr zwei Wochen Weihnachtsferien,
zwei Wochen Pfingstferien und drei Wochen Sommerferien.
 
Dazu kommen Rosenmontag, zwei pädagogische Tage, ein Inventurtag und ein Betriebsausflug.
 
Der Ferienplan wird im September/Oktober des Vorjahres ausgeteilt.
  

Elternarbeit:
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ – Paul Watzlawick.
 
Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen im Leben eines Kindes. Deshalb ist uns eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders wichtig.
Wir begegnen uns als gleichberechtigte Partner mit dem gemeinsamen Ziel, jedes Kind bestmöglich in seiner Entwicklung zu begleiten. Ein offener und regelmäßiger Austausch bildet dafür die Grundlage.
 
Unsere Elternarbeit lebt durch:
  • persönliche Gespräche (z. B. Entwicklungsgespräche, Tür- und Angelgespräche).
  • Elternabende und Elternbriefe.
  • gemeinsame Feste und Aktionen.
  • Mitgestaltung im Alltag
Der Elternbeirat unterstützt als Bindeglied zwischen Eltern und Kindergarten den Austausch und bringt Ideen sowie Anliegen ein.
 
Unser Ziel:
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der sich Kinder sicher und geborgen entwickeln können.
  

  

Warum haben wir uns für das teiloffene Konzept entschieden:
 
  • Gruppenübergreifendes Arbeiten möglich, gemeinsam als ein Team.
  • Angebote und Projekte in Teilgruppen möglich.
  • Gezieltes Eingehen auf Interessen und Bedürfnisse der Kinder.
  • Partizipation der Kinder: Mitentscheiden, Wahlmöglichkeit,                                                     Selbstbestimmung, Teilhabe
  • Förderung der sozialen Kompetenzen (Miteinander/ Freundschaften)
  • Förderung der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung.
  • Kinder können eigene Stärken besser erkennen und ein klares Selbstbild entwickeln.
  • Bessere Nutzung der Räumlichkeiten und des Materials. Intensiveres Spiel für die Kinder, mehr Platz für die Fachbereiche.
  • Besser Austausch über die Entwicklung der Kinder.
  • Erzieherinnen werden Experten in ihrem Fachbereich.
  

Freispiel:
Im Freispiel haben die Kinder Raum, ihrer Neugier zu folgen und die Welt auf ihre eigene Weise zu entdecken.
Sie entscheiden selbst, was sie spielen, wo, mit wem und wie lange.
 
Beim Spielen lernen Kinder ganz von selbst. Sie entwickeln Kreativität, Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten – in ihrem eigenen Tempo und nach ihren Bedürfnissen.
 
Wir schaffen dafür eine liebevoll vorbereitete Umgebung, die zum Ausprobieren, Entdecken und Forschen einlädt. Gezielte Impulse und Angebote greifen die Interessen der Kinder auf und begleiten sie in ihrer Entwicklung.
 
Denn für Kinder gilt: Spielen ist Lernen.
  

Situationsorientierter Ansatz:
Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz – das bedeutet: Die Themen der Kinder stehen im Mittelpunkt.
Wir greifen auf, was die Kinder gerade beschäftigt, interessiert oder bewegt. Denn Kinder lernen am besten, wenn Inhalte an ihre eigene Lebenswelt anknüpfen.
 
Dabei sehen wir jedes Kind als aktiven Gestalter seiner Entwicklung. Lernen passiert bei uns im Alltag – durch Erleben, Entdecken und gemeinsames Handeln.
 
Unser Ansatz bedeutet:
  • Orientierung an den Interessen und Erfahrungen der Kinder.
  • Verknüpfung von Alltag und Lernen.
  • ganzheitliche Förderung (sozial, emotional und kognitiv).
Wir betrachten dabei immer das ganze Kind – seine Familie, sein Umfeld und seine persönliche Entwicklung.
 
Unser Ziel:
Kinder zu stärken, damit sie selbstständig, verantwortungsbewusst und gemeinschaftsfähig ihren Weg gehen können.
  

Partizipation:
Partizipation bedeutet für uns: Kinder dürfen ihren Alltag aktiv mitgestalten und erleben, dass ihre Meinung zählt.
Wir begleiten die Kinder dabei achtsam und auf Augenhöhe. Sie werden ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen, Ideen einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden – immer angepasst an ihr Alter und ihren Entwicklungsstand.
Im Alltag bedeutet das:
  • Mitentscheiden im Freispiel und bei Aktivitäten
  • Beteiligung an Themen, Morgenkreis und Planung
  • Mitbestimmung bei alltäglichen Situationen (z. B. Essen, Anziehen)
Kinder lernen so:
  • ihre Meinung zu äußern
  • andere Perspektiven zu respektieren
  • Verantwortung zu übernehmen
Durch diese Erfahrungen entwickeln sie Selbstvertrauen, erleben Selbstwirksamkeit und wachsen zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heran.
 
Unser Grundsatz:
Partizipation darf fordern – aber nicht überfordern.
  

In unserem Kindergarten verstehen wir unter Inklusion, dass alle Kinder und Erwachsene im Kindergarten in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit akzeptiert und als Bereicherung für das Zusammenleben wahrgenommen werden. Das bedeutet konkret, dass wir das Recht aller Kinder auf Bildung und Teilhabe ernst nehmen, unabhängig von Unterschieden in Religion, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, besonderen Talenten oder Einschränkungen und weiteren individuellen Merkmalen. Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit seiner speziellen Lebensgeschichte, mit individuellen Fähigkeiten, Eigenarten und Begabungen. Wir achten und schätzen diese Individualität und Persönlichkeit der Kinder und sind uns der Bedeutung des Auftrages zur gemeinsamen Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder mit ihren vielfältigen Lebensgeschichten bewusst.
  

Worte prägen Kinder in ihrer Entwicklung und beeinflussen ihr Selbstbild. Deshalb legen wir großen Wert auf eine wertschätzende und einfühlsame Kommunikation.
Was uns wichtig ist:
  • Kinder drücken ihre Bedürfnisse oft über Verhalten, Mimik oder wenige Worte aus.
  • Hinter jedem Verhalten steckt ein Bedürfnis – kein Kind handelt mit „böser Absicht“.
  • Wir richten unseren Blick auf die Gefühle statt nur auf das Verhalten. 
Unsere Haltung
  • Wir sehen, hören und verstehen die Kinder.
  • Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe.
  • Wir sind Vorbilder im Umgang mit Gefühlen und Sprache.
  • Wir nutzen einfühlsame Formulierungen wie:
    „Ich sehe…“, „Ich spüre…“, „Kann es sein, dass…“.
  • Wir helfen Kindern, ihre Gefühle zu benennen.
  • Wir zeigen ihnen alternative Wege, mit ihren Emotionen umzugehen.
  • Wir suchen gemeinsam Lösungen statt Schuldige.
    Dabei berücksichtigen wir die Grundbedürfnisse der Kinder: Bindung /Selbstwert /Lust & Unlust /Kontrolle.
Unser Ziel:
  • Kinder fühlen sich verstanden und angenommen.
  • Sie lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.
  • Sie entwickeln Selbstvertrauen und innere Stärke.
    Gewaltfreie Kommunikation schafft Verbindung, stärkt Beziehungen und unterstützt Kinder dabei, sich zu selbstbewussten und empathischen Persönlichkeiten zu entwickeln.
  

Projekt „Starke Kinderkiste“:

Mit dem Projekt „Starke Kinderkiste“ stärken wir Kinder im Alter von 4–6 Jahren in ihrem Selbstbewusstsein und unterstützen sie in der Prävention von (sexueller) Gewalt.
 
Spielerisch und altersgerecht lernen die Kinder:
  • ihre Gefühle wahrzunehmen und ernst zu nehmen
  • ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu benennen
  • „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen. 
Im Mittelpunkt steht die Stärkung des Selbstwertgefühls und ein positives Selbstbild. Dabei ist uns bewusst: Kein Kind kann sich alleine schützen – eine achtsame, wertschätzende Haltung der Erwachsenen ist entscheidend.
Das Projekt findet einmal jährlich über 5 Wochen in Kleingruppen statt und bietet einen geschützten Rahmen.
 
Inhalte der Projektwochen:
  • Gefühle verstehen und ihnen vertrauen
    angenehme und unangenehme Gefühle unterscheiden
  • gute und schlechte Geheimnisse erkennen
  • Hilfe holen und Unterstützung annehmen
  • Nein sagen dürfen und keine Schuld tragen
Unser pädagogisches Team ist hierfür speziell geschult und bildet sich regelmäßig im Bereich Prävention weiter.
  

Unser Tagesablauf bietet den Kindern Orientierung, Sicherheit und gleichzeitig viel Raum für freies Spiel und individuelle Entwicklung.
  • 07:30 – 09:00 Uhr | Ankommen & Freispiel
    Die Kinder werden individuell begrüßt und haben Zeit, in Ruhe anzukommen. Anschließend starten sie in die Freispielzeit.
 
  • 09:00 – 09:30 Uhr | Morgenkreis
    Gemeinsamer Start in den Tag mit Ritualen, Liedern, Geschichten und Austausch. Die Kinder erhalten Orientierung und planen ihren Tag mit.
 
  • 09:30 – 10:00 Uhr | Frühstück
    Gemeinsames Frühstück in ruhiger Atmosphäre mit festen Ritualen und Zeit für Gespräche.
 
  • 10:00 – 12:00 Uhr | Freispiel & Angebote
    Zeit zum Spielen, Entdecken und Lernen sowie für gezielte Angebote und Projekte.
 
  • 12:00 – 12:15 Uhr | Abholzeit (ohne Mittagessen)
 
  • 12:15 – 13:00 Uhr | Mittagessen & Ruhezeit
    Gemeinsames Essen, danach eine Ruhephase mit Hörbüchern, Vorlesen und Entspannungsmusik.
 
  • 13:00 – 14:30 Uhr | Freispiel & Abholzeit
    Freies Spiel bis zur Abholung.
 
  • 14:30 Uhr | Kindergartenende
Unsere Besonderheiten:
  • montags Turnen in der Turnhalle der Grundschule
  • donnerstags Waldtag
  • freitags Schulanfängertreff
Die Kinder entscheiden im Morgenkreis, ob sie bei den Angeboten teilnehmen möchten.
 

Leitung der Einrichtung

Lisa Winter
 
Hirschbühlweg 15
79822 Titisee-Neustadt
  

Geschäftsführung

Geschäftsführung für Kindertageseinrichtungen
 

Träger

Röm. Kath. Kirchengemeinde Hochschwarzwald