Alemannische Passion in der Feldbergkirche
29.03.2026 |
An Palmsonntag erklang in der Feldbergkirche die Passionsgeschichte Jesu in außergewöhnlicher Form: In Alemannischer Sprache.
Gesungen von dem Projektchor des Chorverbandes Breisgau unter der Leitung von Timea Djerdj mit den Solisten Urban Huber-Wölfle, Eberhard Jäckle und Theresa Dold. Viele Besucher kamen in die verschneite Feldbergkirche, um dieses besondere, geistliche Konzert zu erleben. Und sie wurden nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil. Die unterschiedlichen Szenen, wurde mit je unterschiedlichem, musikalischem Charakter betont: Vom Rock über Walzer bis hin zu Rap, Blues und Gospel. Darüber hinaus wurde der Text immer wieder auch in die Gegenwart transformiert. So war von Simeon zu hören: „Dr ganz Dag nur gschafft. Un deno heim zum Esse. Ufs Sofa vor em Fernseh. So han ich mr´s denkt.“ Doch es kam anders. Wie wir wissen, wurde Simeon auf seinem Heimweg von Soldaten gezwungen, das Kreuz Jesu zu tragen. Im Refrain war vom Chor immer wieder zu hören, der von dem Pianisten Pavel Kasheva unterstütz wurde: „Er het jo nur heim welle“. Vor jeder der neun Szene führte Verena Huber auf alemannisch in die jeweilige Szene ein. Während des Konzerts war eine konzentrierte und berührende Aufmerksamkeit der Besucher zu spüren. Nach dem Schlusschoral gab es Standing Ovations für den Chor, die Solist:innen und für die Leiterin Tabea Djerdj. Tief berührt sind alle von der Feldbergkirche in die Kar- und Osterwoche aufgebrochen.