Musica Crucis - Passionskonzert mit geistlichen Impulsen
25.03.2026 |
Karfreitag, 3. April - 17 Uhr - Barockkirche St. Peter
Die Musica Crucis, eine Form zwischen geistlichem Konzert und Passionsandacht, bedenkt das Leiden Jesu im Spiegel heutigen Empfindens.
Gioachino Rossini: Stabat Mater
Nach seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829 komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das „Stabat Mater“, das in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in Paris uraufgeführt worden ist. Der Text fasst die Schmerzen Marias angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet.
Immer wieder hat die bildreiche Sprache der vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammenden lateinischen Dichtung Komponisten zu Vertonungen inspiriert, darunter große Namen wie Giovanni Battista Pergolesi, Joseph Haydn und nicht zuletzt auch Giuseppe Verdi. In zehn Sätzen vereinigt Rossini unterschiedliche Formen wie „Arie“, „Duett“, „Quartett“ und „Chor“, opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-Cappella-Stil zu einem der Höhepunkte dieser Gattung.
Die Bearbeitung für Klavier und Harmonium des Belgiers Jaques Lemmens betont die intimen, kammermusikalischen Passagen eindrücklich und gibt dem Werk einen klanglichen Rahmen, der aufhorchen lässt. Auch die verwendeten Instrumente, ein Erard-Flügel von 1860 und ein Mustel-Kunstharmonium von 1870, verstärken diese Wirkung.
Die Ausführenden sind:
ein Vokalensemble aus Masterstudierenden der Musikhochschule Freiburg,
Prof. Alfonso Gomez (Piano) und
Bezirkskantor Severin Zöhrer (Harmonium)
Gesamtleitung: Johannes Götz.
Texte und Geistliche Impulse: Lisa Lauer und Ekkehart Bechinger
Die Veranstaltung dauert eine Stunde. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Kostendeckung willkommen.