Gäste aus nah und fern waren bei bestem Sommerwetter auf den Lindenberg geströmt, um mit dem gelernten Zimmermann Eucharistie zu feiern.
Claudius Dufner, stellvertretender Pfarrer der Kirchengemeinde begrüßte die Mitfeiernden in der bis auf den letzten Platz gefüllten Wallfahrtskirche und auf dem Vorplatz. Dort war ein großes Zelt aufgestellt, um allen Menschen Platz zu bieten. "Wir freuen uns, mit dir diesen besonderen Tag mitzufeiern. Und wir sind stolz auf dich und deinen Weg", so Dufner.
Lukas Wehrle ging in seiner Predigt auf die Herkunft des Primizianten ein und griff seine Berufsausbildung zum Zimmermann auf. Während der Predigt entstand zusammen mit zwei ehemaligen Zimmerer-Arbeitskollegen ein Bildstock als Geschenk für Straub, der sichtlich bewegt aber auch mit seinem im eigenen Humor den Gottesdienst leitete und auf diese Weise die Gläubigen zu einem andächtigen Schmunzeln brachte.
Nach dem Mittagessen, zu dem die Kirchengemeinde Hochschwarzwald alle Gäste eingeladen hatte, gratulierte Tobias Sentz, Leitender Referent der Pfarrei, Josef Straub im Namen der gesamten Kirchengemeinde: "Es braucht Menschen wie dich, die keine Angst haben, sich beim Arbeiten für das Reich Gottes einen Speißen zu holen. Menschen, die wissen, wie man anpackt und an den Bruchstellen des Lebens ein stabiles Gerüst für die Menschen baut.", bezog sich Sentz auf Straubs Erfahrungen als Zimmermann. "Alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen für deinen priesterlichen Dienst. Du bist immer herzlich willkommen im Hochschwarzwald!", rief Sentz dem Neupriester zu, der künftig weiterhin im Erzbistum Salzburg tätig sein wird.
Die Dankandacht schloss den Festtag ab. Viele Gläubige nutzten dabei die Gelegenheit, den Einzelprimizsegen zu empfangen. Viele Menschen schätzen diesen Segen als etwas ganz Besonderes. Nicht von ungefähr kommt das alte Sprichwort "Für einen Primizsegen lohnt es sich, ein paar Schuhe durchzulaufen."
Fr. 17.07.2026
18:30
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